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AWO  Aktuelles

Diese Seite ist ständig im Umbau, ein Blick hin und wieder lohnt sich für Sie.


09.02.2004
Leider wirkt sich die Haushaltslage der Städte und Gemeinden direkt aus auf diejenigen, die am meisten auf Unterstützung angewiesen sind. Das ist in Leverkusen nicht anders.
Die AWO Leverkusen arbeitet seit 1986 im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung, seit 1998 mit sechs MitarbeiterInnen auf vier Vollzeitstellen. Durch die Kürzungen im Haushalt der Stadt Leverkusen werden wir erstmals nach 16 Jahren die Zahl unserer Mitarbeiter um mehr als ein Drittel reduzieren müssen. Bei uns werden drei Sozialarbeiter zukünftig arbeitslos sein! Dies daher, da in Leverkusen die Mittel für ambulante erzieherische Hilfen um mehr als 30 Prozent reduziert wurden.
Es glaubt doch wohl keiner, dass die Probleme für Kinder und Jugendliche, dass die Schwierigkeiten für Familien mit Kindern weniger werden.
Wir befürchten, dass dieselben Politiker, die jetzt die Sparmaßnahmen im Kinder- und Jugendbereich mittragen, dann die Kinder und Jugendlichen dafür verantwortlich machen, dass damals nichts aus ihnen geworden ist. - Und dann so tun, als seien die Betroffenen selbst, aber nicht sie für soziale Probleme in dieser Stadt verantwortlich.

28.11.2003
Ambulante erzieherische Hilfen für Familien in Leverkusen ?

Die großen Wohlfahrtsverbände laufen Sturm gegen die geplanten Kürzungen im Sozialbereich des Landes Nordrhein Westfalen. Wir unterstützen die Kampagne: www.nrw-bleib-sozial.de und waren zuerst froh, dass wir, die AWO-Beratungsdienste gGmbH, nicht direkt betroffen waren von der Streichliste des Landes.

Unsere Arbeit wird nicht vom Land, sondern ausschließlich von den Kommunen finanziert.

Aber auch die Kommunen sind müssen massive Kürzungen ihrer Einnahmen verkraften und sparen im Sozial- und Jugendbereich. Leider bleiben immer mehr Familien mit erheblichen Problemen in der Erziehung, mit Kindern und Jugendlichen ohne Unterstützung. Erzieherische Hilfen werden nur noch sehr zögerlich gewährt.

In den letzten 10 Jahren haben wir mit 6 Kolleginnen und Kollegen Problemfamilien unterstützt, es gibt nach wie vor mehr als genug Arbeit in der Erziehungsberatung. Wir beschäftigen für diese Hilfen erfahrene MitarbeiterInnen, die mit viel Erfahrung, noch mehr Engagement und vielen Fortbildungen in diesen Familien Erziehungshilfe geleistet haben und gerne weiter leisten.

Die Mittelkürzungen in den Kommunen werden zur Folge haben, dass wir wohl bald Mitarbeiter entlassen müssen? Heute scheinen Hilfen für belastete Familien, trotz aller Sonntagsreden, nicht mehr "in" zu sein.
Dabei weiß jeder, der heute mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, dass Erziehen immer schwieriger wird und die Probleme eher zu- als abnehmen.
Weniger das Wohl der Kinder, der Jugendlicher und der Familien mit Kindern scheint dieser Gesellschaft am Herzen zu liegen. Und es lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor, wenn heutige Einsparungen bei Familien die Kosten morgen explodieren lassen.

Wir wollen uns nicht entmutigen lassen. Wir denken über neue Formen der Hilfen nach, aber ganz ohne Geld geht professionelle Hilfe nicht.
Wir sind daher immer mehr auf die Förderung durch diejenigen angewiesen, die über Geld verfügen.
Helfen Sie uns, damit wir weiter Kindern und Jugendlichen helfen können, damit wir weiterhin Familien in der Erziehung unterstützen können. Zum Beispiel durch Ihre Spende.

Wenn Sie politisch tätig sind, drängen Sie die Verantwortlichen, keine Kürzungen in der ambulanten Erziehungshilfe hinzunehmen.

Und nehmen Sie als Eltern Ihr Recht auf Hilfe zur Erziehung in Anspruch, wenn es alleine nicht mehr klappt. Ermutigen Sie andere, bei der Erziehung Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Noch heißt es im Gesetz:
"Eltern haben ein Recht auf Hilfe zur Erziehung, wenn eine dem Wohl des Kindes förderliche Erziehung nicht gewährleistet ist."
Melden Sie sich, wenn Ihr Antrag abgewiesen oder verzögert wird.


25.05.2003
Mit Ihrer Hilfe konnten wir unsere Beratung in der Jugendhilfe erhalten!
Wir haben uns im März 2003 an Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte und Schulen gewandt und darüber informiert, dass das Jugendamt der Stadt Leverkusen mit der Entscheidung zur sozialräumlich umgestalteten Jugendhilfe den Familien und Jugendlichen das Wunsch- und Wahlrecht bei der Beratung einschränken oder abschaffen will.
Damit war auch die Jugendhilfe der AWO-Beratungsdienste gGmbH gefährdet, gleichzeitig würde den betroffenen Familien und jungen Menschen die Möglichkeit genommen, sich an eine Beratungsstelle ihrer Wahl zu wenden.

Einige der von uns Angesprochenen haben sich direkt an den Vorsitzenden des Kinder- und Jugendhilfeausschusses gewandt oder auf sonstigem Weg unser Anliegen unterstützt.
Wir hatten zeitgleich eine Befragung bei unseren Klienten durchgeführt, von denen sich ebenfalls mehrere an den Vorsitzenden des Kinder- und Jugendhilfeausschusses gewandt haben und sich für Erhalt der AWO-Jugendhilfe eingesetzt haben.

Mit Ihrer Hilfe konnte erreicht werden, dass die Jugendhilfe der AWO kein "Auslauf-Modell" wird. Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat entschieden, dass Familien sich weiterhin im Bereich der Trennung und Scheidung, in der Jugendgerichtshilfe und in der Erziehungsberatung auch an die AWO-Beratungsdienste gGmbH wenden können. Allerdings wird es diese Wahlmöglichkeit nicht mehr in allen Stadtteilen Leverkusens geben. Wir mussten uns im Zusammenhang mit der "Sozialraum-Orientierung" einverstanden erklären, unsere Mitarbeiter den Regionen I (Rheindorf und Hitdorf) und III (Schlebusch, Steinbüchel, Alkenrath) fest zuzuordnen. Familien aus den anderen Stadtteilen Leverkusens können sich vorerst weiterhin in allen Beratungsangelegenheiten an uns wenden.

In der Trennungs- und Scheidungsberatung können wir aufgrund der neuen Vereinbarung mit der Stadt über die Finanzierung jedoch keine ausführliche Mediation mehr kostenfrei anbieten. Um nicht solchen Familien die Möglichkeit der Mediation zu nehmen, die nicht über genug Geld verfügen, bitten wir alle Eltern um eine ihren Möglichkeiten angemessene Spende, wenn Sie mit unserer Beratung zufrieden waren.
Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung, die Sie steuermindernd geltend machen können

Wir bedanken uns auf jeden Fall herzlich für Unterstützungen, die Sie geleistet haben oder noch leisten werden
und versprechen, dass wir die gute Qualität unserer Beratung erhalten werden.


25.04.2003
Die Mitarbeiter der Jugendhilfe haben eine Umfrage bei ihren Klienten durchgeführt.
Über 90% würden uns als qualifizierte Berater für Erziehungsberatung, bei Trennung und Scheidung und in der Jugendgerichtshilfe weiterempfehlen.
Das Ergebnis der Umfrage finden Sie auf dieser Seite: jh-um.html. Schauen Sie einfach mal rein.
12.04.2003
Die AWO-Schuldnerberatung hat - zusammen mit der Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes - den Jahresbericht 2002 vorgelegt.
Wir konnten die Zahl der Beratungen um 6% steigern. Leider müssen sich jedoch auch weiterhin alle Ratsuchenden auf eine lange Wartezeit einstellen.
Den ausführlichen Jahresbericht finden Sie unter SB Jahresbericht 2002.

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